Unser nächster Salonabend bietet ein spannendes Schulthema mit aktuellen gesellschaftspolitischen Aspekten, der Titel lautet: „Die Jean-Paul-Schule in Kassel – eine Förderschule in Zeiten der Inklusion“. Dagmar Sommer wird uns die waldorfpädagogisch ausgerichtete Schule vorstellen und ins Thema einführen. Dagmar Sommer ist Lehrerin an der Jean-Paul-Schule und Mitglied des Schulleitungsgremiums.
Was ist überhaupt eine private Förderschule? Wie ist die Konzeption? Wie ist die Jean-Paul-Schule in der Kasseler Schullandschaft verortet? Braucht es in Zeiten der Inklusion noch Förderschulen? Welche Kinder gehen auf die Jean-Paul-Schule? Auf welche „andere“ Art wird hier gelernt – und was können wir davon lernen? Um Fragen wie diese wird der Vortrag von Dagmar kreisen. Danach wollen wir – wie immer – darüber ins Gespräch gehen.
Der Salonabend findet am Sonntag, 1. September, 19 Uhr in unseren SYIM-Räumen in der Sickingenstraße 10b in 34117 Kassel statt.
Wer sich für den kostenfreien Abend anmelden möchte, kann dies per Email an tun.

Sie interessieren sich für eine systemische Weiterbildung? Bei unseren kostenlosen Infoabenden erhalten Sie ausführliche Informationen über die zweijährige Weiterbildung „Systemische Beratung“ und das Aufbaucurriculum „Systemische Therapie“ (1,5 Jahre). Die Infoabende finden in den SYIM-Räumen in der Fabrik Chasalla, Sickingenstraße 10b, 34117 Kassel statt. Der nächste Termin ist am Mittwoch, 21. August 2019 (18.30 Uhr), ein weiterer am Dienstag, 26. November, 2019 (19 Uhr). Wir stellen die Weiterbildungsgänge vor und gehen auf Ihre Fragen ein.

Nach einer Afrika-Reise im vergangenen Herbst haben wir uns entschieden, ein Hilfsprojekt in Kenia zu unterstützen. SYIM-Inhaberin Herta Schindler hatte mit ihrer Familie das Waisenhaus der St. Elizabeth-Schule in Homa Bay am Viktoriasee besucht. In dem Heim leben 200 Waisenkinder, deren Eltern an Aids gestorben sind, unter ärmlichsten Bedingungen: 70 Mädchen müssen eng gedrängt in einem kleinen Raum auf dem Boden schlafen, 60 Jungen in einem anderen, Betten gibt es nicht. Der Unterricht findet in Wellblechhütten statt, Schulmaterialien gibt es praktisch keine. Am gravierendsten erschien uns bei unserem Besuch im Oktober jedoch der Wassermangel – für jedes Kind war nur ein Becher Trinkwasser am Tag verfügbar, hier am Äquator, wo die Sonne glühendheiss vom Himmel brennt. Das Wasser wurde morgens von Mädchen aus dem Viktoriasee geholt und zur Schule getragen; dort wurde es in mechanischen Filtern gereinigt, so dass man es trinken konnte. Schulleiter Kampona James Kambona bat uns damals um Hilfe: „Wir brauchen mehr Wasser.“ Sein Wunsch war, einen Brunnen zu bohren. Doch leisten konnte sich das die christliche Schule, die allein von Spenden getragen wird, nicht.

Zusammen mit Unterstützern aus der Schweiz, den USA und dem Raum Hanau ist es Ende Januar gelungen, einen 160 Meter tiefen Brunnen zu bohren. Die Wassersuche war erfolgreich – es sprudelt in großer Menge und die Wasserqualität ist hervorragend. Die Freude war groß, als das Wasser aus dem Boden strömte. Aus technischen Gründen ließen die Tiefbau-Ingenieure das Wasser 24 Stunden laufen – das war ein Fest fürs ganze Dorf, berichtet der Hanauer Pfarrer Bruno Zimmerli, dessen Gemeinde sich für das Projekt engagiert und der vor Ort war. Die ganze Nacht seien aufgeregt Menschen mit Eseln und Behältern aller Art zur Baustelle gekommen, um etwas von dem köstlichen Nass zu holen.

Nun soll die Hilfe weitergehen. Ein Brunnenhaus mit Pumpe und Vorratstanks soll errichtet werden. Weiter sollen statt der Wellblechhütten feste Klassenzimmer und Schlafräume für die Kinder gebaut werden. Hierfür wird weiter Geld benötigt. Ein Stockbett, das zwei Kindern einen Schlafplatz sichert, kostet umgerechnet 100 Euro. Die Betten werden vor Ort geschweißt und sichern damit Einkommen für örtliche Handwerker.

Wer den Kindern der St. Elizabeth-Schule helfen möchte, kann sich uns anschließen und über unsere Kontakte für dieses Projekt spenden. Da wir den organisatorischen Aufwand gering halten wollen, arbeiten wir hier mit der Freien Christengemeinde (FCG) in Hanau zusammen, die ein Spendenkonto eingerichtet hat. Durch unsere persönlichen Kontakte entstehen keinerlei Verwaltungskosten, das Geld kommt in voller Höhe dem Aidswaisen-Heim in Homa Bay zugute. Einzahlungen sind auf das Konto der FCG Hanau möglich. IBAN: DE21 5065 0023 0015 0046 09, Stichwort: Aids-Waisenkinder. Das Konto ist vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt, die Spenden sind steuerlich absetzbar. Alle Spender bekommen eine Spendenbescheinigung zugeschickt, bitte dazu einfach den eigenen Namen und die Anschrift auf der Überweisung angeben.

Aktuelle Bilder vom Aidswaisen-Haus der St. Elizabeth-School in Homa Bay am Viktoriasee/Kenia:

Kinder beim Schulfest

Die Bohrung nach Grundwasser

Große Freude, das Wasser sprudelt

 

Grundsteinlegung für das Mehrzweckgebäude mit Klassenzimmern und Schlafräumen

Das Essen für die Kinder wird im Freien gekocht: Mais mit Bohnen

Das Schulgelände mit den Klassenzimmern

Mädchen singen und tanzen zusammen für ihre Gäste.

Fotos: Schindler/privat

Den eigenen Horizont erweitern mit einer Weiterbildung in Systemischer Beratung, in Biografiearbeit, Psychotraumatologie oder Prüfungscoaching – das ist alles in unserem Institut SYIM möglich. Um sich einen schnellen Überblick über unsere Angebote und Termine zu verschaffen, ist das SYIM-Jahresprogramm 2019 richtig. Es steht im Downloadbereich zur Verfügung.

Im Sommer hat Herta Schindler mit ihrer Familie eine Reise nach Kenia unternommen. Dabei hat sie auch die St. Elizabeth-Schule in Homa Bay am Viktoriasee besucht. Dort leben und lernen 200 Kinder, deren Eltern an Aids gestorben sind. Wir waren berührt vom Zusammenhalt, der lebendigen Ausstrahlung und der Lebensfreude der Kinder – und wir waren erschüttert über ihre Lebensbedingungen: So schlafen 60 Jungen und 70 Mädchen jeweils in einem Raum auf dem Boden, Betten gibt es nicht. Außerdem herrscht hier am Äquator großer Mangel an Wasser, so kann jedes Kind pro Tag nur einen Becher Trinkwasser bekommen. Auch Bücher, Hefte, Stifte, das alles ist Mangelware. Aids ist vor allem in West-Kenia weit verbreitet, ganze Familien sterben an der Krankheit. Aids wird von vielen als Fluch angesehen, daher werden die übriggebliebenen Kinder von ihren Verwandten oft verstoßen. In der christlichen St. Elizabeth-Schule werden sie aufgenommen. Um die Lebenssituation in dem Aidswaisen-Heim zu verbessern, sollen jetzt in einem ersten Schritt Stockbetten angeschafft werden, auch ein Haus mit Schlafräumen ist geplant. Außerdem wird ein Brunnen gebohrt, das Wasser soll über eine leistungsfähige Filteranlage gereinigt werden, so dass man es trinken kann. Bei alldem ist das Heim auf Spenden angewiesen, denn Unterstützung vom Staat gibt es keine. Auch das in Kenia übliche Schulgeld wird nicht erhoben, da es ja keine Eltern gibt.

Wir als Institut SYIM haben entschieden, dieses Projekt zu unterstützen.
So ist bereits das Geld für 4 Stockbetten zusammengekommen.

Wer einem sozialen Projekt oder Kindern in Not helfen möchte, kann sich uns anschließen und über unsere Kontakte für diese Einrichtung spenden. Da wir dafür keinen eigenen Verein gründen wollen, haben wir ganz pragmatisch entschieden, mit der Freien Christengemeinde (FCG) in Hanau zusammenzuarbeiten, die bereits dort engagiert sind. Durch unsere persönlichen Kontakte entstehen keinerlei Verwaltungskosten, das Geld wird kommt in voller Höhe dem Aidswaisen-Heim in Homa Bay zugute. Einzahlungen sind auf das Konto der FCG Hanau möglich. IBAN: DE21 5065 0023 0015 0046 09, Stichwort: Aids-Waisenkinder. Das Konto ist vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt, die Spenden sind steuerlich absetzbar. Alle Spender bekommen eine Spendenbescheinigung zugeschickt, bitte dazu einfach den eigenen Namen und die Anschrift auf der Überweisung angeben.

Presseinformation der Systemischen Gesellschaft Berlin (SG) vom 16.1.2019:

SG-Tagung „Systemisch heute“: Frühbucher-Tarif nur noch bis zum 20.1.2019

Die SG-Tagung 2019: „Systemisch heute – zwischen Beliebigkeit und Eindeutigkeit“ findet am 17. und 18. Mai 2019 in Berlin im Tagungszentrum der Berliner Stadtmission, Lehrter Str. 68, 10557 Berlin statt. Wer teilnehmen möchte, kann noch bis Sonntag den Frühbucher-Rabatt in Anspruch nehmen.

„Systemisch“ ist gerade angesagt, doch es wird mit diesem Begriff sehr Unterschiedliches beschrieben. Was verstehen nun „wir als Systemiker_innen“ darunter? Worin unterscheiden sich unsere Ansichten und was verbindet unsere Vorstellungen? Wie sind die Auffassungen in ande¬ren Ländern oder im Vergleich zur Entstehungszeit des Ansatzes? Kurz und gut: Was ist „syste-misch“ heute für wen und wozu? Diese und andere Fragen sollen auf der Tagung erörtert werden.
• Aktuelle wissenschaftliche Diskussionen zum systemischen Ansatz in Deutschland, Europa und weltweit
• Meine Stationen des systemischen Ansatzes
• Wie passt die Systemtheorie überhaupt zum systemischen Arbeiten?
• Wieviel „systemisch“ hält der Mensch aus in Beratung, Arbeitswelt, Lehre und Gesellschaft?
• Entdecken, wie vielseitig „systemisch“ ist
• systemischer
• Ein Blick in die Zukunft des Systemischen
• Systemisches Quiz – wer weiß es besser oder auch nicht?

Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://systemische-gesellschaft.de/systemisch-heute/

Herzliche Grüße aus der SG-Geschäftsstelle
Gisela Klindworth und Annette Müllenbeck
Geschäftsführung der Systemischen Gesellschaft

SYSTEMISCHE GESELLSCHAFT – Deutscher Verband für systemische Forschung, Therapie, Supervision und Beratung e.V.
Brandenburgische Str. 22, D-10707 Berlin
Tel. +49-30-53 69 85 04
E-Mail:
www.systemische-gesellschaft.de

Presseinformation der Systemischen Gesellschaft Berlin (SG) vom 22.11.2018:
G-BA legt Grundlage für kassenfinanzierte Systemische Psychotherapie
In seiner heutigen Sitzung hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) den Nutzen und die medizinische Notwendigkeit der Systemischen Therapie für Erwachsene bestätigt. Damit hat er den Grundstein dafür gelegt, dass Systemische Psychotherapie künftig als Versicherungsleistung von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden kann. Mit seinem Beschluss beauftragt das G-BA-Plenum den Unterausschuss Psychotherapie des G-BA, mit den Beratungen zur Erweiterung der Psychotherapie-Richtlinie um die Systemische Therapie zu beginnen.
„Die Anerkennung der Systemischen Therapie durch den G-BA ist eine gute Nachricht für die Patientinnen und Patienten in Deutschland. Das Angebot einer kassenfinanzierten Systemischen Therapie bringt eine wichtige Verbesserung des psychotherapeutischen Behandlungsangebotes“, betont Dr. Björn Enno Hermans, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF).
Die heutige Entscheidung wurde mit den Stimmen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, der Deutschen Krankenhausgesellschaft sowie der drei unparteiischen Mitglieder ermöglicht, nach einem klaren Plädoyer des G-BA-Vorsitzenden Professor Josef Hecken für die Anerkennung Systemischer Therapie. Auch die nicht stimmberechtigte Patientenvertretung unterstützte den Beschluss. Der G-BA stellt mit diesem Votum den Nutzen Systemischer Therapie in fünf Anwendungsgebieten der Psychotherapie fest, darunter die am häufigsten auftretenden Erkrankungen Angst- und Zwangsstörungen und affektive Störungen (Depression). Für eine Zulassung muss der Nutzen zwingend für diese beiden Indikationen belegt sein. Basis für die heutige Entscheidung ist die Nutzenbewertung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), das im Auftrag des G-BA den Nutzen in sieben Störungsbereichen festgestellt hatte. Den Antrag auf die Nutzenbewertung hatte 2013 das damalige unparteiische Mitglied Dr. Harald Deisler gestellt. Die Anerkennung der Systemischen Therapie durch den Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie ist bereits vor zehn Jahren erfolgt.
Psychische Erkrankungen sind längst zu Volkskrankheiten geworden. „Wir begrüßen es, dass erstmals nach 31 Jahren wieder ein hoch wirksames Psychotherapieverfahren vor der Aufnahme in den Leistungskatalog der Krankenkassen steht“, erklärt Dr. Ulrike Borst, Vorsitzende der Systemischen Gesellschaft (SG). Bis es soweit ist, müssen sich die Patientinnen und Patienten noch etwas gedulden, da im nächsten Schritt die konkrete Anpassung der Psychotherapie-Richtlinie vorgenommen werden muss. Neben den beiden psychoanalytisch begründeten Verfahren und der Verhaltenstherapie wäre Systemische Therapie dann das vierte Richtlinienverfahren zur Behandlung psychischer Störungen.
Bis März 2019 soll laut einer Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Kleine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag das Bewertungsverfahren zur Systemischen Therapie abgeschlossen sein. „Wir freuen uns“, so Sebastian Baumann, Vorstandsbeauftragter Psychotherapie der SG, „dass der G-BA für eine Verbesserung der psychotherapeutischen Versorgung in Deutschland gesorgt hat und auf der Grundlage des heutigen Beschlusses Systemische Therapie nun bald allen Patientinnen und Patienten zur Verfügung stehen kann.“ Professor Josef Hecken machte von seinem Steuerungsrecht als Vorsitzender Gebrauch und mahnte eine sehr zügige Umsetzung des heutigen Beschlusses an.
verantwortlich:
Sebastian Baumann, SG Brandenburgische Str. 22 10707 Berlin Fon 030 53 69 85 04 | Fax 030 53 69 85 05 E-Mail: www.systemische-gesellschaft.de
Bernhard Schorn, DGSF Jakordenstraße 23 50668 Köln Fon 0221 0221-16 88 60-11 | Fax: 0221-16 88 60-20
E-Mail: www.dgsf.org

Drei Wochen ist Herta Schindler mit ihrer Familie durch Kenia gereist, bei einem gut besuchten und spannenden Salonabend am 26. Januar berichteten sie davon. Die Präsentation von Fotos, Kurzvideos und Tierstimmen, Erzählungen, Tagebucheinträgen und Interviewpassagen vermittelte einen plastischen Eindruck vom Leben auf dem afrikanischen Kontinent. Die Lebensfreude der Menschen wurde spürbar, aber auch die vielfältigen Probleme im Land wie Armut und Hunger sowie die schlechte Infrastruktur wurden deutlich. Im anschließenden Gespräch kam Betroffenheit zum Ausdruck, auch über Ursachen der Probleme und Möglichkeiten der Hilfe wurde gesprochen.

Salonabend Keniareise

Vorgestellt wurde unter anderem das Waisenhaus der St. Elizabeth-Schule in Homa Bay am Viktoriasee. In dem Heim leben 200 Kinder, deren Eltern an Aids gestorben sind, unter sehr schwierigen Lebensbedingungen. Sie sind auf Spenden angewiesen. In einem ersten Schritt wurde im Januar 2019 160 Meter tief nach Grundwasser gebohrt. Die Wassersuche war erfolgreich – es sprudelt in großer Menge, die Wasserqualität ist hervorragend. Nun wird ein Brunnenhaus mit Pumpe und Vorratstanks errichtet. Weiter sollen statt der Wellblechhütten feste Klassenzimmer und Schlafräume für die Kinder errichtet werden. Hierfür wird weiter Geld benötigt.

Wir als Institut SYIM haben entschieden, dieses Projekt zu unterstützen. Wer Kindern in Not helfen möchte, kann sich uns anschließen und über unsere Kontakte für diese Einrichtung spenden. Da wir dafür keinen eigenen Verein gründen wollen, haben wir ganz pragmatisch entschieden, mit der Freien Christengemeinde (FCG) in Hanau zusammenzuarbeiten, die bereits dort engagiert sind. Durch unsere persönlichen Kontakte entstehen keinerlei Verwaltungskosten, das Geld kommt in voller Höhe dem Aidswaisen-Heim in Homa Bay zugute. Einzahlungen sind auf das Konto der FCG Hanau möglich. IBAN: DE21 5065 0023 0015 0046 09, Stichwort: Aids-Waisenkinder. Das Konto ist vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt, die Spenden sind steuerlich absetzbar. Alle Spender bekommen eine Spendenbescheinigung zugeschickt, bitte dazu einfach den eigenen Namen und die Anschrift auf der Überweisung angeben. (Foto: Meczele)

 

Aktuelle Bilder vom Aidswaisen-Haus der St. Elizabeth-School in Homa Bay am Victoriasee/Kenia:

  Kinder beim Schulfest

  Lernen in einem Klassenzimmer

  Bohrung nach Grundwasser

Das Wasser sprudelt – und es hat beste Trinkwasserqualität.

Grundsteinlegung für das Mehrzweckgebäude mit Klassenzimmern und Schlafräumen.

Gut besucht war unser Salonabend zum Menschenbild im Zeichen der Digitalisierung. Referent Andreas Falk (Kassel) informierte darüber, was die Digitalisierung vorantreibt und was sie im gesellschaftlichen und im persönlichen Bereich bewirkt. Dabei wurde deutlich, dass die meisten Nutzer der Entwicklung einigermaßen hilflos gegenüber stehen. Betroffen von der zunehmenden Automatisierung, Überwachung und Bespaßung ist jeder, doch die Zusammenhänge und die Vernetzung im Hintergrund verstehen die wenigsten. Denn man will ja eigentlich nur den Computer oder das Smartphone nutzen oder schnell mal was bei Google nachgucken. Doch – das wurde während der informativen Abends deutlich – man muss sich auch mit den Bedingungen auseinandersetzen. Auch die Politik tut zu wenig und greift kaum steuernd ein. Die Frage, wie ein „Digitaler Humanismus“ (so der Titel eines Buchs von Julian Nida Rümelin) aussehen könnte, wurde erörtert, bleibt aber eine Herausforderung für die Zukunft.

In der Ende November beginnenden Weiterbildung Biografiearbeit haben wir noch zwei Plätze frei. Wir haben entschieden, für Kurzentschlossene noch einmal den Frühbucherpreis anzubieten. Wer sich bis zum Ausbildungsbeginn am 21. November 2018 anmeldet, zahlt statt monatlich 190 Euro also nur 177,50 Euro (über 12 Monate). Weitere Informationen zu dem Ausbildungsgang und Anmeldung zu der einjährigen Weiterbildung hier.